Die Sanktionslistenprüfung ist für alle Unternehmen verpflichtend – unabhängig davon, ob Waren, Dienstleistungen oder Software exportiert werden. In der Praxis bestehen häufig Unsicherheiten, wann geprüft werden muss, wie die Prüfung abläuft und wie mit Treffern umzugehen ist.
Diese MicroLesson vermittelt in kompakter Form ein klares Verständnis dafür, wie Sanktionslistenprüfungen im Unternehmensalltag durchgeführt, dokumentiert und in bestehende Prozesse integriert werden.
Lernziele
- die Bedeutung und Verpflichtung der Sanktionslistenprüfung sicher einordnen
- Zeitpunkte und Ablauf einer ordnungsgemäßen Prüfung nachvollziehen
- relevante Sanktionslisten (EU, UN, US/OFAC) unterscheiden
- Treffer korrekt bewerten und False Positives einordnen
- Dokumentation und interne Freigabeprozesse im Unternehmen verstehen
Typische Praxisfragen
- Wann muss eine Sanktionslistenprüfung erfolgen?
- Muss auch ein langjähriger Kunde erneut geprüft werden?
- Was bedeutet ein Treffer wirklich?
- Wann darf ein Geschäft freigegeben werden?
Schwierigkeitsgrad
Einsteiger
Schwerpunkte
Ablauf der Sanktionslistenprüfung, Umgang mit Treffern, Dokumentationspflichten, rechtliche Grundlagen
Ihr Expertenteam
Die Inhalte dieser MicroLesson wurden von EUWISA-Fachexperten für Exportkontrolle und Außenwirtschaftsrecht entwickelt und praxisnah aufbereitet. Die inhaltliche Überarbeitung erfolgte gemeinsam mit Daniela Wurmbach-Hädrich, Export Compliance Officer.
Organisatorische Hinweise
Der Kurs ist jederzeit startbar. Erforderlich sind lediglich ein aktueller Webbrowser und eine stabile Internetverbindung.
Dauer: ca. 10–15 Minuten
Format: Webbasiertes Training (MicroLesson) mit Text- und Quizanteilen
Teilnahmebescheinigung: inklusive (PDF)